| Häufige Fragen |
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Dreht man sich im Kreis? Nein, es ist ein Fahrrad, kein Karussell. Der Fahrer muss immer nach vorn sehen können, somit wäre ein Drehen des gantermobils recht schwierig. An jedem der sieben Sitzplätze tritt man wie beim Fahrrad in die Pedale und treibt über eine Kette ein Ritzel an. Die Kraft der einzelnen Fahrer wird mit einer so genannten Ringwelle in der Mitte unter dem Rahmen gesammelt und dann über eine Motorradkette auf das Hinterrad übertragen. Man sitzt als Mitfahrer immer seitlich oder rückwärts zur Fahrtrichtung. Wenn man im Kreis sitzt, blickt nur eine Person in Fahrtrichtung. Sie ist verantwortlich, lenkt und bremst. Das gantermobil hat vorne zwei Räder und hinten ein Zwillingsrad. Jeder kann in die Pedale treten oder auch mal Pause machen, die Pedale drehen sich nicht mit, sondern haben einen Freilauf wie bei jedem normalen Fahrrad. Nein. Würde man rückwärts fahren können dann gäbe es keinen Freilauf mehr und die Pedalen würden bei einer Trittpause immer mitdrehen. Sollte man beim Wenden mal rückwärts fahren müssen, dann ist das gantermobil leicht zu schieben - auch von einer Person. Das gantermobil ist fahrdynamisch ein Dreirad. Die Kippstabilität ist durch die Fahrgeometrie optimiert und der Schwerpunkt so niedrig wie möglich gelegt. Bei gleichmäßiger Gewichtsverteilung ist ein Kippen während der Fahrt kaum möglich. Wenn schwere Personen auf den äußeren Plätzen sitzen und niemand gegenüber, kann bei rasanter Kurvenfahrt durchaus ein Rad abheben. Im normalen Betrieb und bei „vernünftiger“ Fahrweise kommt das aber nicht vor. Je nach Trittfrequenz bis zu 20 km/h. Bergab kann man natürlich schneller rollen. Die Bremsen sind so ausgelegt, dass man auch voll beladen aus höheren Geschwindigkeiten sicher zum Stehen kommt. Das gantermobil ist nicht für Rennen gedacht, sondern für gemeinsame lustige Ausfahrten. Mit der Kraft von sieben Menschen und einer Schaltung könnten hohe Geschwindigkeiten erreicht werden. Das Drehmoment auf der Hinterachse bei gemeinsamer Maximalleistung kann das eines Pkw übersteigen! Obwohl das gantermobil leer schon über 200 kg wiegt, kann es von einer Person gefahren werden! Es ist sehr stabil gebaut, damit auch sieben gut genährte Menschen ihren Spaß darauf haben können. Das gantermobil ist bis zu einem Gesamtgewicht von 1.000 kg freigegeben. Aluminium ist zwar leichter, hat aber eine geringere Festigkeit als Stahl. Deshalb muss man wieder massiver bauen. Dadurch wird ein Großteil der Gewichtsersparnis wieder aufgefressen. Du darfst auf allen für Fahrräder zugelassenen Wegen fahren. Wegen seiner Breite muss man übrigens nicht auf dem Radweg fahren. Das gantermobil wurde daher von der Radwegpflich befreit. Man darf wie mit ein Auto öffentliche Straßen befahren. Ausnahmsweise nicht die Schweizer. Die Ursprungsidee hatte ein amerikanischer Künstler namens Eric Staller Anfang der 90er Jahre. Er wollte statt der üblichen Betroffenheitskunst kommunikative, verbindende Kunst schaffen, was ihm auch gelungen ist. Auf dem gantermobil kommt man schnell ins Gespräch! Die Konstruktion, das Design und die gesamte technische Entwicklung stammt von den Gründern der Firma Velo.Saliko GmbH & Co. KG. Bei privaten Vermietungen ist der Fahrer verantwortlich. Sollte etwas passieren, wäre das ein Fall für seine private Haftpflichtversicherung. Jeder Mieter sollte vorab seinen Vertrag prüfen ob auch ein gemietetes Fahrrad eingeschlossen ist. Kinder müssen groß genug sein. Sie sollten an die Pedale kommen und sich zwingend festhalten können. Am runden Tisch in der Mitte sind entsprechende Haltemöglichkeiten vorhanden. Die Sättel sind in der Höhe verstellbar, dennoch ist eine Schrittlänge von mindestens 80 cm erforderlich. Dies entspricht einem Kind mit etwa 11 bis 12 Jahren. Kleinere Kinder (bis 22kg) können in einem Kindersitz Römer "jockey comfort" mitgenommen werden, der hinter einem der beiden vorderen Sitzplätze montiert wird. |











